Samstag, 22. April 2017
Kippenpoesie
Du starrst in den Spiegel und betrachtest dein Gesicht, doch wie du aussiehst, dass weißt du nicht. Du bist ein Abonnent der Scheiße, ein Pächter des Elends, du vegetierst dahin, verschwendest dein Leben.
Niemand weiss, wer du bist, denn du weisst es ja selber nicht. Du hast alles gesetzt und alles verloren, denn du bist zum verlieren geboren.
Dein Schicksal ist bestimmt, die Geschichte geschrieben, außer etlichen Narben, ist dir nichts geblieben. Die Tage sind gezählt, du kannst nicht mehr, dieses Leben ist so verdammt unfair.
Ewig auf der Flucht, du kannst nicht mehr, fühlst dich kraftlos, ausgebrannt und leer. Du schließt die Augen, ein dunkler Ort, ein fahler Geruch, unerträgliche Stille, du machst Schluss.
Das letzte Stück auf deinem Weg, es gibt kein Zurück, es ist zu spät.

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